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Samstag, 23. März 2013

Kichererbsen-Möhren-Salat

23. März 2013 - Gestern kam mir spontan der Einfall mal wieder einen kleinen, nicht alltäglichen, Salat zu kreieren. Heraus kam der Möhren-Kichererbsen-Salat mit Tahini-Dressing. Eine lecker würzige Angelegenheit für welche ihr nicht all zu viele außergewöhnliche Zutaten braucht.



Zutaten: (1 Port.)
3 mittlere Möhren
75g Kichererbsen (abgetropft aus der Dose)
2El Weißweinessig
2El Chiliöl (geht auch normales Olivenöl)
1El Zitronensaft
1Tl Tahini
1Tl Sesam
Prise Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für das Dressing die flüssigen Zutaten verrühren und dem den Gewürzen abschmecken. Die Möhren reiben und mit dem Dressing vermischen. Am besten das ganze für ca. 20-30 Minuten stehen lassen und dann die Kichererbsen hinzugeben. Den Sesam drüber streuen und genießen.
Lecker schmeckt es zu allen arabisch angehauchten Gerichten. Gut bestimmt auch in einem Wrap mit Falafel oder ähnlichem. 

Heute also nur kurz und bündig.


Und wie immer: SCHMECKEN LASSEN!



Donnerstag, 21. März 2013

Curry-Kokos-Tomaten-Gemüsesuppe thailändischer Art

21.März 2013 - "Endlich nochmal etwas thailändischer Geschmack!" Dachte ich mir gestern und bin darauf hin erstmal beim Gemüsekauf im örtlichen Supermarkt ausgetickt. Also gleich keinen Schock bekommen, wenn ihr lest wie viel Gemüse drin ist. Das ganze gab eine erstaunliche Menge und sättigt ungemein. Wenn ihr also nicht 4 Tage Suppe essen wollt, dann solltet ihr vielleicht besser das Gericht halbieren. ;)
Das Ganze ist jedenfalls eine lecker Sache und jedem Suppen-Freund ans Herz zu legen. 


Zutaten:
1,5L Brühe
1 Dose Kokosmilch
1 Dose gehackte Tomaten
1 Zucchini
300g Tofu (natur)
2 kl. Aubergine
3 Möhren
1 Brokkoli
1EL rote Currypaste (nach Geschmack mehr)
200g Champignons
1TL Ingwer (frisch, gehackt). Getrocknetes geht auch super, dann ca. 2TL
1 Halm Zitronengras
6 EL Sojasauce (mehr nach Geschmack)
Pflanzenöl zum Braten
Optional: Kaffir-Limetten-Blätter
Gewürze: Salz, Pfeffer, Cayenne, Kurkuma


Zubereitung:
Den Tofu, Zucchini, Aubergine würfeln. Möhren in dünne Scheiben schneiden. Champignons vierteln und die Röschen vom Brokkoli abtrennen. Die Currypaste in der Pfanne erhitzen und in Öl zusammen mit dem Tofu kurz (2min.) anbraten. Jetzt die Zucchini, die Möhre, die Aubergine und den Brokkoli hinzu geben und bei mittlerer Hitze alles kurz mit braten (2 min.). Im Anschluss die Tomaten  hinzugeben und mit der Sojasauce und Kokosmilch ablöschen. Mit Brühe auffüllen und die Gewürze hinzugeben. Jetzt muss das Ganze ca 25 Minuten köcheln auf geringer bis mittlerer Hitze. Wichtig ist dabei, dass der Brokkoli und die Aubergine nicht verkochen. In den letzten 5 Minuten gebt ihr die Champignons hinzu schmeckt mit den angegebenen Gewürzen ab und serviert die Suppe heiß. 
Dazu schmeckt Reis in jeglicher Form oder Baguette. 


SCHMECKEN LASSEN.

Freitag, 15. März 2013

Chutneys!

15. März 2013 - Es ist Mitte März und es liegt Schnee. Eigentlich sollte schon längst die Grill-Saison gestartet haben, aber nein... Deswegen jetzt als Antwort zwei Chutney für die warmen Tage als Reserve.
Eins klassisch Gurken und Zucchini und Dill, eines mit Möhren und Paprika auf indische Art. Hm, lecker, wie immer! :)




Zutaten:

Gurke-Zucchini: 
1 Salat-Gurke
2 mittelgroße Zucchini
200ml Wasser
150ml Apfel-Essig
6 El Zucker
2 Tl Dill
2 Tl Senfkörner
Salz, Pfeffer, Muskat

Möhre-Paprika:
500g Möhren
350g Paprika (rot)
200ml Wasser
150ml Weißwein Essig
6 El Zucker
1 El Ingwer (frisch, gehackt)
5-Gewürzepulver
1 Tl Cayennepfeffer
1 Tl Paprikapulver
1 Tl Chili
Salz, Pfeffer













Zubereitung:

Gurken-Zucchini:

Als erste Schritt wird die Gurke geschält und entkernt, die Zucchini geputzt und alles in Würfel geschnitten.
Diese füllt man in einen hohen Behälter oder einen Mixer und vermischt alles mit dem Essig und dem Wasser. Nun gilt es die Menge relativ fein zu häckseln.
Sobald eine gute Konsistenz erreicht wurde gibt man alles in einen Topf, gibt den Zucker hinzu und kocht es auf. Nun reduziert man die Hitze auf eine kleine Stufe und lässt die Masse ca 45 Minuten köcheln. Nach 10 Minuten gebt ihr die Senfkörner und den Dill hinzu und zu guter Letzt schmeckt ihr alles mit Salz und Pfeffer ab. Ein Prise Muskat rundet alles ab.

Möhren-Paprika:
Hier ist genauso vorzugehen wie im Rezept zuvor. Zunächst werden die Paprika entkernt, geputzt und gewürfelt, dann die Möhren geschält und grob gestückelt. Auch hier wird alles mit den Flüssigkeiten in den Mixer gegeben und im weiteren Verlauf aufgekocht mit dem Zucker und Ingwer. Nach 10 Minuten werden hier ebenfalls die Gewürze hinzu gegeben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wichtig ist das Abfüllen in die Gläser: Die alten Marmeladengläser werden zunächst mit warmen/ heißen Wasser erwärmt und direkt mit dem heißen Chutney befüllt und zu geschraubt. Nun alles abkühlen lassen und es sollte haltbar sein. Wie lange kann ich noch nicht sagen ;)


Also in diesem: schmecken lassen und frohe Grill-Saison :)









 

Samstag, 9. März 2013

BBQ-Medaillons an Kartoffel-Möhrenstampf

9. März 2013 - Heute gibt's gleich zwei Rezept nach einer etwas längeren, urlaubsbedingten, Abwesenheit. Da uns (mir und meiner Mitbewohnerin) gestern urplötzlich der Appetit auf Kartoffel-Möhrenstampf kam, musste es umgesetzt werden und darf euch nicht vorenthalten werden.
Leider ist das Bild etwas bescheiden und blöderweise leicht unscharf, naja, im Stress passiert sowas manchmal...


Zutaten: (für 2 gute Portionen bzgl. der Medaillons)

BBQ-Medaillons:
8 Soja-Medaillons
125ml Tomatensaft
3 El Tomatenmark
1 El Agavendicksaft
1 El Worcestersauce
1 El Sojasauce
1 Tl Aceto-Balsamico
Gewürze: 1 Tl Rauchsalz, Pfeffer, 1 Tl Cayenne-Pfeffer
Öl zum Braten

Kartoffel-Möhrenstampf:
500g Kartoffeln 
4 große Möhren
150ml Brühe
100ml Pflanzenmilch (ich hatte Alpro Soja, würde aber das nächste Mal Reismilch nehmen.)
gute Prise Muskat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1. BBQ-Medaillons:
Die Soja-Medaillons müssen zunächst in einer kräftigen Brühe quellen (ca. 5-10 Minuten) und gut ausgedrückt werden. Währenddessen kann sich um die Marinade gekümmert werden. Dafür verrührt ihr in einer Schale das Tomatenmark mit dem Tomatensaft und den anderen Saucen zu einer homogenen, dennoch klebrigen (nicht zu flüssigen!) Paste und schmeckt es mit dem Agavendicksaft und den Gewürzen ab.
Kurz vor dem Braten wendet ihr die Medaillons in der Marinade und gebt sie direkt in das heiße Öl. Wichtig ist, dass die Medaillons vorher gut ausgedrückt wurden, sonst bleiben sie labbrig.
Diese sind nach ca. 2 Minuten scharfem Anbraten fertig und können serviert werden.

2. Kartoffel-Möhrenstampf
Kartoffeln und Möhren schälen und würfeln und in einen Topf mit Wasser geben. Diesen erhitzt ihr und lasst Möhren und Kartoffeln ca. 18-20 Minuten kochen. Nun gießt ihr das Wasser ab und gebt Salz, Pfeffer, Muskat, Pflanzenmilch und Brühe dazu und Stampft es grob durch.
Ich liebe es, wenn es nicht zu fein ist, dann kann man am nächsten Tag noch Bratlinge daraus machen.

Das war's auch schon. Wie ihr das mit den Garzeiten bezüglich der Medaillons und des Stampfes abpasst ist schwer zusagen. Der Stampf braucht jedoch i.d.R. erheblich länger.

Dazu gab's nen leckeren Salat mit einer Agavendicksaft-Senf-Sauce (quasi das Pedant zur Honig-Senf-Sauce) ;)


in diesem Sinne: SCHMECKEN LASSEN! 

Mittwoch, 6. März 2013

Pasta: Bolognese

5. März 2013 - Gestern gab es bei mir mal einen Klassiker: Spaghetti Bolognese. Wenn man sie lange nicht gegessen hat ist sie doch mal wieder eine Wonne zumal man sie nur ganz selten vegan bekommt. Aber auch diesen Klassiker habe ich etwas verändert. Wenn auch nur geringfügig. Aber seht selbst.
Auch hier ist die Zubereitung wieder einmal nicht schwer. Wenn auch kein Gericht für die ganz schnelle Küche, dennoch für viele hungrige Münder. :)






Zutaten: (4 Portionen)
500g Nudeln (z.B. Spaghetti)
150g Sojaschnetzel (fein)
2 Dosen gehackte Tomaten
1/2 Tube Tomatenmark
1 große Zwiebel
2 Möhren (mittelgroß)
2 Knoblauchzehen
200ml Brühe (+ die zum Einweichen des Sojas)
100ml Rotwein
1/5 Sellerieknolle
Olivenöl zum Braten
n.B. Hefeflocken
n.B. frische Petersilie (empfohlen)
Gewürze: ital. Kräuter, Rauchsalz, Sojasauce, Lorbeer, Paprikapulver scharf, Pfeffer, Salz, Zucker

Zubereitung:
Zunächst weicht ihr das Sojaschnetzel in einer starken Brühe ein. Es ist fertig wenn kein Wasser mehr aufgesogen wird. Währenddessen beginnt ihr die Möhren in feine Stücke zu schneiden, den Sellerie und die Zwiebel fein zu würfeln (geht auch mit den Möhren, ich mag aber den Biss) und den Knoblauch zu pressen (ich verwende die Messer-Methode mit Salz). 
Sobald das Schnetzel vollgesogen ist gießt ihr die übrige Brühe ab, drückt es im Sieb aus und würzt es mit je einem Teelöffel Salz und Rauchsalz, pfeffert es ordentlich und gießt einen Schuss Sojasauce hinzu. Dies lasst ihr nun kurz einziehen (ca. 5 Minuten). 

Nun beginnt das eigentliche Kochen indem ihr einen guten Schuss Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzt und das Gemüse darin anschwitzen lasst. Dann bildet ihr sobald die Zwiebeln glasig sind in der Mitte der Pfanne einen freien Kreis und bratet das Schnetzel an. Dies dauert unter häufigem Rühren seine Zeit, seid geduldig, denn nur wenn es gut angebraten ist schmeckt die Bolognese im Endeffekt. 
Wenn es soweit angebraten ist gebt ihr das Tomatenmark hinzu und den Rotwein zum Ablöschen. Dazu nun ca. 200ml Brühe und die Tomaten. Nun wird umgerührt und gewürzt mit Sojasauce, ital. Kräuter, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, und Lorbeer. Dies lasst ihr nun ca. 30 Minuten köcheln, hier gilt allerdings: je länger, desto besser! Also timed die Garzeit der Nudeln individuell. 
Außerdem rate ich strengstens von einem Schuss Sahne ab. Tomatensauce ist Tomatensauce! :) 

Nach den 30 Minuten gebt ihr 1/3 eines Bund Petersilie gehackt hinzu, schmeckt es ab mit einer Prise Zucker und den Gewürzen und serviert es zusammen mit Spaghetti oder Linguine. Genial sind Hefeflocken als Parmesanersatz. 


Gut schmeckt dazu ein frischer Feldsalat mit Tomaten, Pinienkernen und gehackten dunklen Oliven z.B. oder dieser Spinatsalat (wahlweise mit Feldsalat).

Und natürlich Rotwein und eine nette Runde von Leuten :)



In diesem Sinne: Schmecken lassen!  

Montag, 25. Februar 2013

Nudelsalat mit Belugalinsen

25. Feb. 2013 - Dieses Gericht, wie eigentlich so ziemlicher jeder Nudelsalat, für 2-3 Tage im Stress ohne viel Zeit zum kochen. Er ist dazu einfach, lecker und gesund. Linsen, frisches Gemüse und sättigende Vollkorn Penne machen den zügigen Salat so genial. Dazu kommt die Verbindung von Linsen und Essig. Ein Klassiker und einer meiner Lieblinge bereits jetzt. :)


Zutaten:
Salat:
500g (Vollkorn) Penne
200g Belugalinsen
6-8 Tomaten (getrocknet und eingelegt)
150g Cocktail-Tomaten
1 Paprika (gelb oder rot)
ca. 70g Rucola
2 Möhren
1 Tl grüner Pfeffer (eingelegt)
25g oder n.B. Pinienkerne.

Dressing:
30ml Aceto
3 El Olivenöl (von den eingelegten Tomaten)
1 El Agavendicksaft
1 Tl scharfer Senf
50ml Brühe
Salz, Pfeffer




Zubereitung:
Für das Dressing müssen zunächst einmal die Zutaten einfach zusammen gemischt werden und nach Geschmack gewürzt werden. Bei mir fiel die Wahl auf italienische Kräuter und Basilikum.
Dies stellt ihr zur Seite und kümmert euch um den Rest. Soll heißen ihr fangt mit dem Nudel und Belugalinsen kochen an. Wichtig ist hier, dass ihr die Linsen erst im Nachhinein salzt und vorher gut wascht (sie enthalten viel Farbe). Nun schnibbelt ihr währenddessen das Gemüse: Cocktail-Tomaten in Hälften, Paprika in dünne Streifen, den Rucola rupft ihr ein wenig und die Möhren reibt ihr. Der grüne Pfeffer wird gemörsert und die getrockneten Tomaten in feine Streifen. (Ich habe selbstverständlich die selbst eingelegten genommen!)

Sobald Nudeln und Linsen gar sind lasst ihr sie abkühlen. Nun gebt ihr beides in eine große Schale und vermengt es mit dem Dressing und den Möhren. Nach und nach gebt ihr die anderen Zutaten hinzu und lasst alles durch ziehen (ca. 1 Stunde). Kurz vor dem servieren mengt ihr den Rucola unter und gebt die Pinienkerne oben drauf.

Es sollte alles locker für 5 üppige Portionen reichen. :)

Wiedermal SCHMECKEN LASSEN!

Sonntag, 17. Februar 2013

Teriyaki-Geschnetzeltes mit ...!

17. Feb. 2013 - Jetzt folgt also das Rezept passend zum Mango-Chutney. Ebenfalls eine fruchtig-süßlich, aber auch würzige Angelegenheit. Ein Teriyaki-Gericht eben. Um jetzt nicht allzu lang drum herum zu reden, sage ich an dieser Stelle nur: Ich liebe die japanische Küche. Ich muss mehr davon machen. Hmm! Im Veganismus sind sie einfach traditionell bedingt den Europäern Welt voraus...
Noch zwei Worte zur Zubereitung: Einfach. Aber: Einlegen. Das sollte man berücksichtigen.



Zutaten: (ca. 3-4 Portionen)

Marinade:
3 Hände voll Soja-Geschnetzeltes
Brühe
6 El Teriyaki-Sauce
2 Knobi-Zehen
3 El Orangen-Mango-Ananas-Saft (Mango-O-Saft tuts auch) gibt's aber bei Rewe
1 Tl getrockneter Ingwer (oder frisch)
1 El Agavendicksaft
1 El Reisessig
1 El Limettensaft
Salz, Pfeffer, Chili-Flocken


Gericht:
Eingelegtes Soja-Geschnetzelte
300g Prinzessbohnen
5 mittlere Möhren 
1 gr. rote Paprika
2 El Pflanzenöl
1 Schuß Teriyaki-Sauce (ca. 30ml)
1 Schuß M-O-A-Saft  ebenfalls ca. 30ml

Zubereitung:
Marinade:
Zunächst lasst ihr das Soja-Geschnetzelte in einer Brühe quellen. Dauert ca. 10 Minuten. Dies presst ihr aus und untermischt es mit den Zutaten der Marinade, wobei die Knobi-Zehen gehackt sein müssen. Ebenfalls der Ingwer in frischer Form. Das Ganze deckt ihr ab und lasst es min. 2 Stunden im Kühlschrank. Zwischen durch ist ein Umrühren nicht verkehrt. ;)

Gericht:
Hier bratet ihr zunächst das eingelegte Geschnetzelte in Pflanzenöl scharf an. Nach ca. 6 Minuten ist es lecker knusprig. Aber bitte lasst es nicht verbrennen und wendet es häufig. Teriyaki-Sauce, sowie auch Soja-Sauce, brennt schnell an und strinkt bestialisch... Die fertig gebratenen Schnetzel entnehmt ihr der Pfanne und stellt sie erstmal Beiseite.
Jetzt ist das Gemüse dran. Die Paprika und Möhren in Streifen geschnitten und die Bohnen (10 Minuten vorgekocht, wenn frisch. Aufgetaut wenn TK) in die Pfanne geben, in welcher ihr zuvor die Schnetzel gebraten habt. Hier kein Öl verwenden, sollte von vorher noch genügend Fett drin sein. Nach ca 2-3 Minuten kurzem Anbraten gebt ihr die Schnetzel wieder dazu und löscht es mit je einem Schuß Teriyki bzw. Saft ab. Lasst dies nochmals 5 Minuten auf mittlerer Hitze brutzeln, bei gelegentlichem Rühren und fertig ist's.

Bei mir gab's dazu Glasnudeln. Reis passt aber auch.

Serviert wurde das Ganze mit Mango-Chutney und Sambal Olek (ohne scharf komme ich nicht aus bei asiatischen Gerichten) ;)


SCHMECKEN LASSEN! Es ist wirklich ne Wucht :D!







Sonntag, 3. Februar 2013

Mango-Curry-Geschnetzeltes an CousCous

3. Feb. 2013 - Gestern habe ich seit langer Zeit nochmal Obst in ein Rezept eingebaut. Macht man viel zu selten. Es gibt dem Gericht immer diese angenehme frische. Kombiniert mit würzigem Curry und Chili einfach  lecker und kontrastreich. Fast schon ein Klassiker. :)
Mit einem kurzen Blick auf meine Mango schossen mir auch schon die Ideen in den Kopf.
Das Resultat: innerhalb von 35 Minuten ein geniales Curry-Gericht.














Zutaten:
2 Hände voll  Soja-Schnetzel
1 Mango (reif)
1 1/2 Paprika
1 Möhre
200g Bohnen (tiefgefroren)
3 El Teriyaki-Sauce
1 El Pflanzenöl
75ml Soja-Sahne (light oder normal)
200ml Soja-Milch (ungesüßt)
2Tl Sambal Olek
Brühe
Gewürze: 1 El Curry-Pulver, 1Tl Koriander (trocken), 2 El Chiliflocken (oder n.B.)
n.B. Cashews (gehackt)


Zubereitung:
Zunächst einmal weicht ihr die Soja-Schnetzel in Brühe, Chiliflocken und 1 EL Teriyaki.-Sauce ein (einfach die Schnetzel begießen mit heißem Wasser und den Rest untermischen). In der Zwischenzeit kann der Rest geschnitten werden. Das heißt: Mango in kleine Stücke (ohne Schlae ;)), Möhre in dünne Scheiben und die Paprika in Streifen. Die Bohnen auftauen lassen. Jetzt das Soja-Schnetzel abschütten und gut ausdrücken.
Öl in der Pfanne erhitzen und die Mango mit dem Koriander anbraten, Schnetzel zufügen und 3-4 Minuten brutzeln lassen. Die Paprika, Möhren und Bohnen hinzufügen, Sambal Olek in die Pfanne und auf mittlerer Hitze wieder 3-4 Minuten braten. Jetzt das Ganze mit der Sojamilch, Sahne und Teriyak-Sauce ablöschen und auf niedriger Flamme 2-3 Minuten köcheln lassen. Das Curry-Pulver zugeben und unterrühren, 2 Minuten durch ziehen lassen und mit den Cashews servieren.
Bei mir gab ein CousCous dazu den ich mit Paprikapulver und Brühe gewürzt habe. Reis schmeckt auch bestimmt. Heute wird es dazu denke ich Quinoa geben.


In diesem Sinne: SCHMECKEN LASSEN (und einen schönen Sonntag)



Dienstag, 29. Januar 2013

Spinat-Dal mit Pilzen und Möhren

29. Jan. 2013 - Lust auf Linsen? Ja, als Veganer fast immer. Sie sind lecker, gesund, sättigend. Doch der klassische Dal den man hier in Deutschland meistens bekommt ist ja echt einseitig. Also kurz nen Blick in den Kühlschrank geworfen und Tada, Spinat, Pilz und Möhren gefunden. Perfekt um die roten Linsen etwas aufzupeppen. Meine Version funktioniert mal ganz ohne Kokosmilch hat aber dennoch eine exotisch-frische Note. :)



Zutaten:
150g rote Linsen (getrocknet)
250g junger Spinat
3 Möhren (mittel)
250g Champignons 
1 Dose gehackte Tomaten
1 Zwiebel oder 2 Scharlotten
1 Knoblauchzehe
2El Olivenöl
4-5El Soja-Sahne (light) oder n.B. (sorgt für eine leicht cremige Konsistenz)
1l Brühe
1 Chilischote (getrocknet)
1-2 El Kokosraspeln
Saft einer Zitrone
2Tl Garam Masala oder n.B.
2Tl Curry oder n.B.
Pfeffer, Salz


Zubereitung:
Zunächst müsst ihr die Pilze vierteln, die Zwiebel fein würfeln, den Knobi hacken und die Möhrenviertel in rel. dünne Scheiben schneiden. Nun schwitzt ihr in heißen Olivenöl die Zwiebel, Knobi und die Möhren an (Achtung: nicht zu heiß, nur bis die Zwiebeln leicht glasig sind). Fügt die Chilischote zu, sowie die trockenen Linsen und den Zitronensaft hinzu und lasst diese 2 Minuten unter häufigem Wenden mit durchziehen. Jetzt gießt ihr die Brühe auf und lasst alles für 10 Minuten köcheln. Währenddessen könnt ihr z.B. den Reis aufsetzen. Jetzt folgen die Dosen Tomaten. Einfach rein damit, das Garam Masala und Curry Gewürz hinzugeben und 10 Minuten oder bis die Linsen fast gar sind köcheln lassen. Jetzt kommt der Spinat mit rein (am besten in Etappen, weil sonst der Topf überquillt). Dieser benötigt nicht lange, maximal 3-4 Minuten, um gar zu sein. Nach 2 Minuten kommen die Pilze mit rein. Damit die Pilze noch viel Biss haben kommen sie bei mir immer kurz vor Ende rein, welches ihr jetzt fast erreicht habt. Ihr würzt das Ganze nun mit Pfeffer, Salz und den anderen Gewürzen nach, fügt die Soja-Sahne und Kokosflocken hinzu und lasst es für 2 Minuten köcheln. 
Serviert mit Basmati Reis ein Traum. 

(So siehts im Topf aus:)



In diesem Sinne: SCHMECKEN LASSEN. (Ich liebe Dal... hmmmm)

Montag, 28. Januar 2013

Linsensuppe mit Schwarzwurzeln: einfach kölsch!

28. Jan. 2013 - Hier kommt das bereits angekündigte Sonntagsessen. Diesmal warens keine Erbsen, sondern Linsen. Ganz klassisch kölsch. Als Beilage Schwarzwurzeln in einer Mehlschwitze. Einfach brillant für winterliche Tage. Die Idee kam wieder von meiner Mitbewohnerin. Also Alles in Allem eine große Kollaboration. Veganisierende Aspekte und Tipps von mir. Schnibbeln vom Rest der Mannschaft. Man darf Stolz sein auf soviel "Unterstützung" beim Veganen-Dasein fristen. :)



Jetzt aber zum Rezept.

1) Linsensuppe (Linsezupp):

Zutaten:
500g getrocknete Linsen
1 Lorbeerblatt
Thymian (n.B.)
300g Kartoffeln (350g machens mehliger)
1 Möhre
1/4 Sellerie
1l Gemüsebrühe
2 Zwiebeln (mittelgroß)
Mehl
Petersilie
Salz, Pfeffer, Zucker
Essig (weiß)

Die Linsen zunächst einweichen für mehrere Stunden. (ca 10-12). Mit diesem Wasser aufsetzen mit dem Lorbeerblatt und dem Thymian (n.B.) und 1 Stunde köcheln lassen. Währenddessen das Gemüse schnibbeln, zugeben und mit Brühe aufgießen (nicht die Zwiebeln!), nochmals 15-20 Minuten garen lassen. Diese bratet ihr in einer separaten Pfanne an und gebt sie in die Suppe. Mit den übrigen Gewürzen und Essig abschmecken. Falls sie zu flüssig ist mit ein wenig Mehl abbinden, dann aber evtl. nachwürzen.
Aufgewärmt natürlich noch besser.

Das ganze ist also recht simpel, man muss nur ein Gefühl für die Flüssigkeitsmenge entwickeln, dies macht entscheidend die Konsistenz aus. Eine Idee wäre das ganze noch mit gebratenem Räuchertofu zu ganieren. Meiner war leer. :(



2) Schwarzwurzel (Schözeneere):

Zutaten:
1kg Schwarzwurzeln
Salz
Saft einer halben Zitrone
1El Alsan-Pflanzenbutter
1El Mehl
200ml Sojamilch oder Brühe (bei Brühe: evtl. mehr Sahne und Mehl)
4El Sahne
1 Prise Soja-Sahne (light)
Pfeffer
Muskat

Das ganze ist ne kleine Sauerei. Die Schwarzwurzeln schält ihr zunächst unter fließendem Wasser, am besten mit Handschuhen und tut diese direkt in eine Schale mit schwach gesalzenem, Zitronenwasser (werden ansonsten braun). Diese dann in mundgerechte Stücke schneiden und bei mittlerer Temperatur 20 Minuten kochen. Nun die Alsan in einem Topf auslassen und unter ständigem rühren mit dem Schneebesen das Mehl zufügen (langsam, sonst klumpt es), ablöschen mit der Milch/Brühe und glattrühren. Die Sahne zufügen und nochmals 200ml Brühe hinzufügen. Jetzt die gekochten Wurzeln in die Soße geben, würzen und fertig. Am besten relativ stark würzen, da die Mehlschwitze viel neutralisiert, zur Not nachwürzen.
Das ganze servieren. Bei uns gab's noch fertige Dill-Gurken dazu. Lecker-Schmecker. :)

Also: SCHMECKEN LASSEN, einfach brillant. :)










Montag, 21. Januar 2013

Erbsensuppe - kölscher Klassiker vegane Art.

20. Jan. 2013 - Erbsensuppe? Ein Klassiker, vor allem an einem Sonntag in Köln mit Kölsch. Also nach der guten Idee von zwei Freundinnen haben wir uns gestern einfach in die Küche begeben und die vorher in Wasser eingeweichten Erbsen in eine leckere, sättigende Suppe verarbeitet. Außer zeitaufwendig ist hierbei rein gar nichts!

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Zutaten:
500g Erbsen (trocken)
1l Gemüsebrühe
1l Wasser
1 Stange Lauch
2 Möhren
300g Kartoffeln
1/4 Sellerieknolle
2 Zwiebeln
1El Senf
1 Bund Petersilie
n.B. Räuchertofu (feingewürfelt)
Gewürze: Salz, Pfeffer, Majoran

Zubereitung:
Hier geht alles recht zügig. Einfach die mind. 18 Stunden eingeweichten Erbsen für 45-60 Minuten in 1l Wasser kochen. Wenn diese weich sind, das nebenbei geschnibbelte Gemüse dazufügen, Brühe aufschütten und 25 Minuten köcheln lassen. Jetzt die gehackte Petersilie und 1El Senf dazufügen, verrühren, durchziehen lassen für ca. 3-5 Minuten. Abschmecken mit den Gewürzen und kurz mit dem Kartoffelstampfer durchgehen.
Ich habe noch ca. 75g Räuchertofu in feine Würfel geschnitten und diese einfach kalt auf die Suppe gestreut (gibt dem ganzen eine gute rauchige Note, wenn man diese mit kocht, werden sie weich, das schmeckt mir persönlich nicht.)
Das ganze dann mit nem Roggenbrötchen und Kölsch dazu: hmmm!

SCHMECKEN LASSEN!